Schon alte Meister haben Cavaliere verewigt. Viele Gemälde dieser Zeit, die das Familienleben der Königshäuser in Europa darstellen, zeigen kleine Spaniels als Begleitung von Kindern und Damen.

Am Hofe Charles II. erlebte die Spanielzucht einen ihrer Höhepunkte. Mit dem Einzug der Oranier jedoch verschwanden diese Hunde, wurden durch Möpse ersetzt und nur in wenigen Familien wie zuvor weitergezüchtet.

1892 wurde die Rasse in England eingetragen, hatte sich aber bis dahin stark verändert und war sehr kurznasig geworden.

So kam es, dass der Amerikaner Roswell Eldridge sie ab 1926 sozusagen wiederbelebte, indem er für einen langnasigen Hund alten Typs einen hohen Preis aussetzte.

Damit begann die Rückzüchtung des alten Zwerspaniels, der 1945 als Rasse anerkannt wurde und seitdem seinen kurznasigen Vetter, den King Charles Spaniel, an Popularität weit hinter sich gelassen hat.